Chris Wood und das Duo Nedzad Berovic und Frank Leicher stecken hinter dieser EP. Alle zusammen bringen auf der A-Seite einen mächtig tiefen und schwergewichtigen Minimaltrack ins Rollen, der mit seinem funkigen Groove auch einen Hauch von Housegefühl mit ins Spiel bringt und dabei dennoch den sehr synthigen Sound des Labels bewahren. Vielschichtiger Track, in dem die perkussiven Elemente manchmal völlig andere Räume öffnen, als das Fundament des Tracks und dennoch alles wie aus einem sehr glatten Guss wirkt. Auf der Rückseite gibt es zwei Versionen von “On My Mind”. Chris Wood lässt es wesentlich minimaler angehen und rollt die verwirrende Stimme wie ein digital vertracktes Mantra auf den stellenweise sehr dubbigen und, manchen Cadenzatracks nicht unähnlichen Groove, der auf bezaubernde Art ein sanftes Popflair entwickelt, je weiter er voranschunkelt. Der Mix des Duos zeigt wieder diese eigenwilligen Hallräume und einen wesentlich funkiger orientierten Sound, in dem die plinkernde Melodie noch besser rauskommt und irgendwie an Bleepzeiten erinnert. Für mich das beste Release des Labels bislang.
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bleed

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