Es knackst hinter jeder Ecke. Ganglians aus Sacramento spreizen den Wilson‘schen Streicheltierzoo mit aller Chuzpe, die es wohl braucht, um im 21. Jahrhundert Bestand zu haben. Da werden die Tremolos ausufernd bedient und die gesamte Produktion nimmt sich den Albumtitel programmatisch vor die Brust. Da sprenkelts im Kopf und will mit Fernheit psychedelische Assoziationen schwängern. Gesangssätze, alles mit dem Staub wüstiger Sonnensände. Man suche den Fuchs hinterm Mond, schlage stoisch aufs Tambourin, entdecke den Peyotl neu. Theatralischer Vintage, wie ein nackter Oberkörper unterm Cordmantel mit Nerzapplikation. Der Leslie unter der Schädeldecke hört nicht auf sich zu drehen. Syd Barrett hat sich als Geist mit allen Registern in den Körpern dieser Amerikaner klammheimlich eingenistet. Wie schmeckte die Realität noch mal?

ji-hun

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