Der Titel ist durchaus ernst gemeint, denn die Vögel spielen hier eine wichtige Rolle. Sie piepsen durch die Räume, in denen sich sonst die Glöckchen die Federn putzen und erhöhen irgendwie den Reiz des sehr klar und fein strukturierten Sounds, der genau so viel von Kammermusik wie von Elektronika hat, ohne dabei in Mum-artiges Säuseln zu verfallen oder vielleicht einen Hauch zu folkig zu wirken. Nein. Sehr abstraktes Album, so wie ein erster Frühlingshimmel abstrakt ist und darin mit Sicherheit eins der schönsten Alben dieser Art. Die Musik schleicht so dahin, und jeder einzelne Ton scheint irgendwie überdacht und mit einer Mischung aus Nachdruck und Lässigkeit konzipiert zu sein. Wunderbar, auch wenn die Vocaltracks dann doch ein wenig esoterisch wirken. Die beiden kommen übrigens aus Russland.
http://listen.to/grusla
bleed

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