“…eine vibrierende Kombination aus Kalkül und Zufall”, so benennt die Presse die Leinwandarbeiten Hans Castrups, Grenzgänger zwischen Malerei, Fotografie, Videokunst und Musik. Der Künstler vermengt Techniken unterschiedlicher Medien miteinander und kreiert damit spannungsgeladene Collagen, so auch auf “Shadowplay”, eine experimentelle Melange aus Field Recordings, elektronischen Tongebern und Effektgeräten. Castrups Lieblingstool ist die Schleifmaschine und so editiert er auch seine musikalischen Fundstücke, das Arbeitsprinzip ist der Taktgeber, nicht die Attitüde. Auf Youtube darf man sich zu allen zwölf Stücken noch die entsprechenden Videos betrachten und eigenartigerweise gelingt es Castrup, hier nicht zu vibrieren, der kalkulierte Zufall formuliert sich besser in der Abwesenheit einer parallelen Bildwelt.
http://www.karlrecords.net
raabenstein

Leave a Reply

Your email address will not be published.