Nach Hans Platzgumers Exkursionen in Richtung Dancefloor, kehrt er zurück zu dem was er am besten kann, irritieren. Fingerfood ist ein Crossover Werk, welches im Gegensatz zu küntlerischen Drum & Bass Produktionen, keinen Hehl daraus macht, daß hier ein Mienenfeld von Erwartungshaltungs vernichtenden Collagen auf die Welt losgelassen wird. Schrill, kunterbunt und nie zur Ruhe kommend, stellt die Platte einen Extremwert im Rahmen des Disko B Release Schedule da. Die Frage ob ein derartiges Werk jetzt noch irgendeine Relevanz im Pop Kontext hat, b.z.w. ein aktive Rolle spielen möchte, stellt sich für Platzgumer scheinbar nicht. In dem Wiener Potuznik hat er einen Partner gefunden, dessen Version von Funk, obwohl ursprünglich Dancefloor orientiert, anzudocken vermag. Seine “jazzigen”, wahnwitzigen Arrangements erinnern schnell an Releases auf Cheap Records. M. Saucer, der zweite Mitproduzent der Platte, schließt sich diesen nahtlos an. Fingerfood ist Musik die viel anbietet, die aber auch schwer im Magen liegen kann. Jedes Stück für sich, ist jeweils einem Gericht gewidmet (Kochbuch liegt bei!), wirkt allerdings oft wie eine ganze Buffet Tafel. Nicht mein Cup of Tea. Musik für Gourmets?

RRR

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Nach Hans Platzgumers Exkursionen in Richtung Dancefloor, kehrt er zurück zu dem was er am besten kann, irritieren. Fingerfood ist ein Crossover Werk, welches im Gegensatz zu küntlerischen Drum & Bass Produktionen, keinen Hehl daraus macht, daß hier ein Mienenfeld von Erwartungshaltungs vernichtenden Collagen auf die Welt losgelassen wird. Schrill, kunterbunt und nie zur Ruhe kommend, stellt die Platte einen Extremwert im Rahmen des Disko B Release Schedule da. Die Frage ob ein derartiges Werk jetzt noch irgendeine Relevanz im Pop Kontext hat, b.z.w. ein aktive Rolle spielen möchte, stellt sich für Platzgumer scheinbar nicht. In dem Wiener Potuznik hat er einen Partner gefunden, dessen Version von Funk, obwohl ursprünglich Dancefloor orientiert, anzudocken vermag. Seine “jazzigen”, wahnwitzigen Arrangements erinnern schnell an Releases auf Cheap Records. M. Saucer, der zweite Mitproduzent der Platte, schließt sich diesen nahtlos an. Fingerfood ist Musik die viel anbietet, die aber auch schwer im Magen liegen kann. Jedes Stück für sich, ist jeweils einem Gericht gewidmet (Kochbuch liegt bei!), wirkt allerdings oft wie eine ganze Buffet Tafel. Nicht mein Cup of Tea. Musik für Gourmets?

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