Können wir um einen Moment Stille bitten. Jetzt sofort. Setzen, Schluss mit Gebrabbel, denn Hellfish ist es, es ist der Mann, er ist der Unglaubliche, der Wahnsinnige, er ist der Secret Squirrel!!!!! Ein weiteres Geheimnis der frühen Drum and Bass-Genialität ist gelüftet. (Agent Secret Sqirrel hat nämlich vor knapp 10 Jahren so irre strange gute Platten gemacht, daß ich ihm jetzt noch meinen rechten Arm dafür schenken würde, so ist das, so war das, jetzt zum Jetzt, 10 Jahre später:) Mike Paradinas hatte ihn schon auf der Compilation “Constant Mutation” gefeatured, und er macht mittlerweile Tracks irgenwo zwischen Gabba, Hardcoretechno, Breakbeatwahn und heiterem Turntableismterror. Und ein Powerbook hat er sich immer noch nicht davon kaufen können. Hört sich dumpfig an, ist aber höchst unterhaltsam, und man kann ohne viele Probleme auf der neuen Aphex Twin einige Tracks dieser Schule von Sound, die sich verbissen in England gehalten und entwickelt hat, ohne dass man notwendigerweise hier etwas davon mitbekommen müsste, hören. Wer skurrile Trakkerbassdrums in pappigster Schönheit liebt, strange Experimente mit verknurpselten Sounds, und in der Härte eine Komik sehen kann, die bis hin zum forcierten akustischen LSD Trip reicht, der dürfte wissen, warum Hellfish nicht totzukriegen ist, und an diesen Sound glaubt, wie an nichts anderes sonst in seinem Leben. “Bastard Sons Of Rave” nennen sie sich. Wir verstehen das gut. Man sollte die Ravegeschichte nochmal neuschreiben.

bleed

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