Die High Places haben so etwas wie eine entrückte Ausarbeitung von Stereolab, High Llamas und ähnlichen in sich entspannten Bands erschaffen. Sie haben deren Stilsicherheit mit aufgeregterem Pop gekoppelt und manchmal bis ins Umherschaukelnde, fast Songlose gesteigert. Mary Pearson und Rob Barber sind nun etwas klarer und gleichzeitig düsterer geworden. Das macht sie spannender. Weniger durch Felder laufend und in weiter Ferne zu vernehmen, sind die High Places nun nahebei und deutlicher. Deswegen sind sie keinesfalls umkleidekabinentauglich geworden. Viel zu spooky dafür wirken Songs wie “She’s A Wild Horse“ oder “Canada“. Hier trifft Indie als Genre in jeder Hinsicht zu.
cj

thrilljockey

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