Eigentlich sollte man Holy Ghost! gleich nach dem neuen Album von Au Revoir Simone hören, denn beide haben ihre intensive Lektion in Sachen Synthie Pop gelernt. Wobei Holy Ghost! schon noch einen ganzen Schwung tanzbarer sind (und das ist ja für Au Revoir Simone auch nur gut). Um mal ganz alte und bekannte Vergleiche heraus zu kramen, sind Holy Ghost! doch noch deutlicher bei Yazoo als bei Depeche Mode, wenn man mal beide ursprünglich von Vince Clarke mitbegründete Projekte zu Rate ziehen will. Wobei dieses Duo deutlicher an Disco als an New Romanticism oder Synthie Pop dran ist. Holy Ghost! aus Brooklyn ziehen diese Vorklängler natürlich ins Jahr 2013, um direkt neben MGMT, Phoenix und LCD Soundsystem zu landen, die übrigens allesamt auch schon von Holy Ghost! geremixt wurden. Manchmal wird es sogar funky as hell (“Dumb Disco Ideas”). Lange keinen so passenden Album-Titel registriert.
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cj

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