“Ich wünsche mich dahin zurück, wo’s nach vorne geht”, “Wo wir nicht sind, wollen wir nicht hin”, “Wo wir sind, ist immer Libertatia”. Die Wahl-Berliner Österreicher klingen irgendwie nunmehr ausgesprochen englisch, nicht etwa wegen ihrer phantastisch vielen Zitate und Verweise, nein, im Sound. Nachdem New New Wave sich etwas ausgelebt und überholt hat, arbeiten Ja, Panik und auch zahlreiche deutschsprachige gute Bands dies auf, ohne sich aufzugeben. Sondern streuen sogar ein klein bisschen Soul mit hinein. Sie bleiben wohl neben Kante eine der wichtigsten Gruppen gleich nach Fehlfarben, The Wirtschaftswunder, nach den Goldenen Zitronen, Die Sterne oder Blumfeld und vor Messer, Die Heiterkeit, Trümmer oder Candelilla. Ja, Panik bleiben ein wirklich beeindruckendes Dazwischen. Und warum nicht mal das Infosheet zitieren, das es im Fall dieser Band und des anarchistischen Seeräuber-Ortes Libertatia auf den Punkt bringt: “LIBERTATIA ist ‘Dostojewski in der Disco’ (Kristof Sc hreuf)”.
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cj

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