In der Rubrik “liebgewonnen, aber vergessen” begrüßen wir heute James Din A 4, der uns vor ein paar Monaten diese LP hier schenkte, die uns so begeisterte, dass sie in der Debug glatt nie wieder erwähnt wurde. Wie frech. Dabei sind die elf Tracks von James extrem deep und weit, ohne dabei ihre schnurpsige Verspielheit aufzugeben. Zu James kann man eben nicht nur raven, sondern immer auch das Zimmer aufräumen, was meistens schon viel hilft. Man wünscht sich einfach, dass jeder Dancefloor so klingen würde, wo dann “Gorillas im Nebel” über der Tanzfläche schunkeln und Schokobrause trinken, dabei ein verirrtes Funksample über den quadrophonischen Billardtisch schieben, bei diesem Pumpebass dann ganz nah an die Box ranswingen, um dieser Detroiter Harmonielehre den Kampf anzusagen, eigentlich aber nur Bananen suchen. Ach egal, die Kiste rollt. Und zwar massiv gen zerklüfteter Straightness. Klarer Klassiker.

thaddi

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