Wer sein Album mit einem Track anfängt, der “Little Houseboat” heißt, muss irgendwie ein verwirrtes Kind sein. Und so klappernd verspielt, überbordend kitschig, voller Weltumarmungsgesten ist das Album dann auch von der ersten Minute an. Die drei Dänen treten gerne mit Masken auf und jammen bei ihren Liveauftritten alles zusammen, und das spürt man auch manchmal auf dem Album, wenn die flausig verzuckerten Sequenzen einfach so auf den harschen Beat fallen, letztendlich sind es aber vor allem diese unbefangen großen Melodien die das Album ausmachen und jedem Track einen Glanz verleihen, der es schafft in seiner Größe der blitzenden Sounds einfach unberührt von jeder Trance pures Glück zu vermitteln. Extrem schönes Album.
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bleed

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