Genaugenommen würde man Jay West vom Sound her irgendwo auf der Achse zwischen San Francisco und London vermuten, so vollmundig in den Arpeggios herumdaddelnd und dennoch solide auf fundamentaler Housebasis, ohne einen Hauch von Italo ist “Red Carpet” im Schmoov!-Mix. Ah. Schmoov! sind aus Nottingham. Das passt. Von da sind schon viele in die Gerechtigkeit des Glücks gesegelt. Pablo Fierro macht einen smarten übernächtigten Flüstergesangschanson aus dem Track, Vernon & DaCosta einen plinkernden Chicagofilterpflock und das Original lockt einen mit soulig bluesigen Vocals und einem stakkatohaft smoothen Groove, mit dem man früher Miniröcke und Handtaschen assoziiert hätte. Ähnlich glückselig, aber mit einem Hauch mehr Tiefe, kommt der zweite Track der EP, “Let It Ride”, dessen brabbelig quietschig plätschernde Synth perfekt mit den sehr tief verfilterten Vocals kuschelt. Remixer hier Eric Davenport mit etwas überzogenen Jazzflausen, Random Soul mit klassisch französischer Filterhymne und Emil Lanne mit ähnlichem, aber noch seichterem Sound. Zuviele Remixe. Immer dasselbe.
bleed
http://www.myspace.com/adaptationmusic

Leave a Reply

Your email address will not be published.