“Ein Atom” hat die großartige Logik der zweifinger Orgelmelodie natürlich nicht erfunden, dürfte sich aber über diesen Huldigungstrack wahltexanischer Lofienthusiasten richtig beschämt mit roten Wangen zur Seite neigen und hach, ja, warum eigentlich nicht sagen. Zurückhaltender Pappmacheridertrack for those who lieben die Minimusik. “Hey Friends” ist einer der gesungenen Tracks (Zwei Zeilen, war ja vielleicht auch nie mehr los) mit deutschem Slackerenglisch das sich sorgen darum macht nich cosmopolitan genug zu sein, was immer ein unterschätzter Gedanke war, in diesem Jahrtausend. Musik? Das geht so schnell auf diesen Tracks die immer nich länger als zwei Minuten sind. Pophymne halt, vermutlich mehr Pop als Hymne. Aber es stimmt. “Ariane” geht dann mit Trio-Orgelstyle rollender 80er Bassline und etwas überzogenen nur mit zusammengezogenen Augenbrauen spielbaren Refrains und Brücken den weiten Weg eines Honeymoon Killers Remixes der vor überzeugter Begeisterung nur so piepst. Auch das, wichtige Platte für die von Tag zu Tag wichtiger werdendende Berliner Szene unschlagbarer Indiebands.

bleed

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