Brilliant vom ersten bis zum letzten Track, und selbst die Remixe stimmen hier durch und durch. Gene Farris’ Lantern-Corp-Mix von “Cerulean Penetration” z.B. bewegt sich so langsam in seinem hymnisch harmonischen Gewand, dass man es dem Track zutrauen würde, nie aufhören zu müssen und einen dennoch immer wieder zu begeistern. Das Original ist wesentlich smoother und für Edgar fast schon minimal. Die Melodien stehen natürlich Vordergrund und entwickeln sich zu einem dieser Ohrwürmer, die einem durch die letzten Fasern des Körpers gehen. “Seven Mile” mit seinem vertrackten melodischen Funk erinnert mich an die Tracks, in denen Chicago plötzlich zu einem perlend musikalischen Moment in Musik wurde und die Geschwindigkeiten des Tracks auf so vielen Ebenen ablaufen können, dass man einfach in jeder Bewegung ein Abbild davon findet. Und der Soul-Clap-Remix übernimmt das als Edit fast komplett. Warm und dicht beginnt dann der ruhigste harmonisch dubbige Track der EP, “Tell It To The Heart”, und macht klar, dass diese EP vor allem eins ist: zeitlos. Denn hier stehen Dub und Funk, Disco und die früher mal für Jimmy Edgar typischen Stakkatogroovelemente so perfekt in Einklang, dass man einfach nur begeistert sein kann.
bleed
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