Auf der Jules-Heffner-Seite dreht sich erstmal alles um die Verbindung von kurzen Frauenvocals und Arpeggios. Gespenstisch kuschelig tänzelt “Fading Memories” in diesem Zauberstaubgeschnuckel herum, nur um dann auf dem brummig bassigen albern zerstückelten Track “Hold Down” wieder auseinander genommen zu werden. Der einzige Nachteil hier vielleicht, es wird etwas zu tief in den Vocalsamplebänken gepantscht, so dass man manchmal das Gefühl hat, zwischen dem knatternden Sound von Uhren und Telefonstellen habe jemand noch etwas zu viel von seiner HipHop-Oldschool-Vergangenheit in den Ohren. Die Rückseite von Freund beginnt mit einem wuchtigen Mollcharmer voller breiter Gefühle sommerlichen Trällerns, die sich auch im zweiten Stück mit dem mächtig hallenden Piano voller Schmerz und Melancholie entwickeln. Etwas dick aufgetragen, aber im richtigen Moment perfekte Sonnenuntergangstracks.

bleed

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