Gleich und ganz glasklar: Justus Köhncke hat für mich hier sein Opus Magnum vorgelegt. Was ist nicht alles seit den wunderbaren “Spiralen der Erinnerung” geschehen? Musik als Träger von Ideen. Doch irgendwie findet Köhncke bei allen tollen anderen Releases hier erst so richtig seinen funky, shaky Disco-Weg, schmeißt Kitsch, Referenz und eben die verdammte Erinnerung (nicht komplett) über Bord und legt los. “A New Direction” ist eigentlich nicht vollkommen korrekt: Köhncke hat viele kongeniale Freunde an Bord geholt (u.a. Andi Toma, Eric D. Clark) und bleibt sich schon treu: Tanz, Tanz und Tanz. “Wonderful Frequency Band” als Track sagt und singt es alles, und zwar the easy listening way. Kurz vor “Sunshine Reggae”, aber eben nur kurz. Köhncke hat für mich sein oder besser mein Endlos-Repeat-Album aufgenommen. Disco 2013 kann so schön sein.
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cj

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