Nahezu jeder, dem ich diesen Track vorgespielt habe, dachte, das wäre unsere allen liebste russische Ghetto-House-Diva. Gefehlt. Außerdem: Wer sagt – und das ständig – “I’m Kristin Velvet”, den sollte man schon ernst nehmen. Der Titeltrack ist ein Killer. Sprechgesang, sanft sleazy, irgendwie völlig selbstüberzeugt, aber doch so verdreht und kämpfersich stampfend, dass man es irgendwie auch als Witz hören kann, bei aller Funkyness. Der Rest der EP nähert sich schon mal waviger 80er-Disco etwas zuviel, und dann wird aus der ruff nebensächlichen Attitude irgendwie etwas viel Pop, aber dennoch: perfekt konstruiertes Projekt, das immer Spaß macht.

bleed

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