Was passiert eigentlich, wenn einer Sinuswelle zu heiß wird? Der Titeltrack zeigt es eindrücklich. Abheben vom Oszillator, das Chassis durchbrechen und in den Himmel schweben. Immer weiter gen Horizont, denn dort wartet ein UKW-Rhodes, gemütlich und lässig rumhängend am Sendemast, Deepness-Lieferant für die Frequenzwächter. Genau auf den Punkt, dieses Stück. “Stinger” klingt dagegen wie ein zu eng sitzender Schal, der die Höhen einfach abschneidet und voll und ganz auf den Bass fokussiert. Ok, aber nicht sensationell. “Detrance” macht das wieder wett. In voll ausgebreiteter Langsamkeit schiebt sich das ziepende Schluff-Sample ein Mal von links nach rechts und wieder zurück. So geht Zeitlupen-Hochamt.
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thaddi

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