Im Betonmischer der alten Schule verfräst Vynehall den längst ungeliebten Bruder der Smoothness. Schultern durchdrücken und Haltung zeigen. Die HiHat ein Mal durch den Topf, das Sample durchs Pedal und bloß die Attack hochschrauben beim Piano. Dann kurz “yeah” im abwärts taumelnden 8Bit-Sampler und die Sache ist geritzt. Die “Sister” kommt durchgeplanter, mit reichlich Emphase in der Magengrube, der emulierte Acid singt Oper und sowieso beherrschen alles die Arpeggios im Hintergrund. Zum Schwelgen braucht es nicht immer den Sonnenaufgang. Wenn die HiHats so schnell hecheln wie der Händetrockner von Dyson, dreht sich die Welt nochmals deutlich druckvoller. Dafür zahle ich gerne DJ-Tarif und scheiße auf die Kurzstrecke.
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thaddi

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