Nach längerer Abwesenheit hat Mark van Hoen mit seinen Soloalben von 2010 und 2012 zu neuer Produktivität gefunden. Jetzt hat er sogar sein Locust-Projekt – bei dem über zehn Jahre Funkstille herrschte – wiederbelebt. Diesmal hat van Hoen seine manipulierten Stimmen-Samples und schleppenden Beats mit den Synthesizer-Welten des US-Amerikaners Louis Sherman kombiniert. Die herbstlich treibenden Stimmungsbilder kommen durch Shermans sehnsüchtige analoge Generatorenklänge mitunter in die Nähe der Elektronostalgiker Boards of Canada, in der Regel beherrscht aber van Hoen mit seiner ganz eigenen Art von Vokal-Psychedelik und lässig gespannter Rhythmik das Geschehen. Eine Begegnung, die durch ungeschliffen-anmutige Schwermut überzeugt.
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tcb

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