Ungebrochen ist die Begeisterung der Engländer für psychedelisch entrücktes 60s/70s-Jazz-Rock-Gegniedel, sleazy verhallte Soundtracks und Library Music. Die entsprechenden Flohmarktkisten dürften mittlerweile für die nächsten Dekaden geplündert sein. Loka aus Liverpool gehen nach bisher dünn gesäten Veröffentlichungen (ein Compilation-Beitrag und eine EP) auf ihrem Debütalbum voll Wah Wah-Prog, im Rhythmus schwergängig gebrochen und im Arrangement breitwandig aufgeplustert. Es gibt nicht so viele Soloausflüge, dafür einen geschäftigen Schlagzeuger und dunkle Streicherkaskaden für Cineasten. Suggeriert eine minutiös geplante Jam Session für ein ausgewähltes Publikum, ist aber interessanter als das letzte Album ihrer Labelchefs.

finn

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