Fängt ja gleich gut an. Die drei Impro-Herren zwirbeln von der ersten Sekunde an dissonant und verdaddelt an ihren Knöpfen. Genau so, wie man es von MMH mittlerweile also erwartet – und weshalb sich ihre Platten auch mit kaum etwas anderem zur Zeit verwechseln ließen. Erstes Highlight ist hier “Riptide”: ein knapp zehnminütiges in sich kreisendes Monstrum mit herrlich-versteckt grummelnder Bassline. Unermüdlich und nahe an der Grenze zum Überwältigtsein. Triptide wäre als Titel auch angemessen gewesen. “Don‘t Cry For Me Argentina” auf der B-Seite nimmt dagegen ein ganz anderes Tempo auf bzw. lässt es einfach vor der Studiotür stehen. Thereminartige Weltraumsounds und ein heftig-groovender Bass, viel mehr braucht es gar nicht. Sehr weit draußen ist das, was hier scheinbar mit ein paar Krümeln zusammengeklaubt wurde.
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malte

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