Auf diesen zwei Mix-CDs ist so ungefähr alles drauf, was wir auch in De:Bug in den letzten Monaten für erwähnens- bis abfeierungswürdig hielten an der nicht einzuschüchternden Front der minimalen Rampensäue: Ricardo, Wighnomys, Galluzi, Hacke, Trentemøller, Koletzki, Eulberg, Huntemann, Ananda … Bailey beweist mal wieder, dass mittlerweile nichts einfacher ist, als der Crowd das Ecstasy im Kiefer umzudrehen, ohne als Geschmackszombie dastehen zu müssen. Nein, Raven ist längst kultiviert geworden, ein bisschen wieder so wie zu den Zeiten, als Matthew Herbert noch Remixe für Hardfloor gemacht hat. Wenn man richtig gut drauf ist, bekommt man nicht einmal mit, dass Musik läuft, man tanzt aber trotzdem die ganze Zeit. Solche Mixe sind die Fahrstuhlmusik für die ”altered States“ der Rave-Gesellschaft. Für Brian Eno ist der Begriff ”Fahrstuhlmusik“ rein positiv besetzt. Herr Hillmann, übernehmen Sie.

jeep

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