Mit den Tracks von Matador zeigt sich wie schon auf einigen der letzten EPs bei Minus immer mehr, dass sich hinter dem breit angelegten minimalen Sound immer mehr Dubs und eine gewissen Entspanntheit im Groove auf dem Label breitmachen soll. Musik, die nur leicht den Floor berührt, dabei aber vor allem in den Höhen spielt, diesen filigranen Melodien, dem sanften Eindruck einer Phantasie. Vielleicht geht diese Tradition von Minimal ja langsam in ihre barocke Phase? Gut. Vielleicht lesen wir aber auch etwas viel aus einem der 4 Tracks und der Rest ist brummig deeper Schub? Wie auch immer, es öffnet sich hier mal wieder ein neuer Raum, der Minus nach wie vor frisch hält, und wenn es noch ein wenig von der manchmal überlasteten Darkness verlieren würde, dann dürften sie zu ihrer bestimmenden Form zurückgefunden haben.
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bleed

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