Jahre ist es her, da war Meat Beat Manifesto die Band der Stunde. Mit unglaublich brutalen Maxis, einer Liveshow, die alles Andere in den Schatten stellte und einem Sounddesign, das seines Gleichen suchte. Lange her, und weil die letzten Alben einen immer faderen Beigeschmack bekamen, war es nicht weiter wild, dass seit Urzeiten gar nichts mehr zu hören war von dem inzwischen auf Jack Dangers geschrumpften Projekts. Die Samples waren nicht mehr lustig, die Tracks kamen nicht auf den Punkt und die guten Momente musste man mit der Lupe suchen, Boards Of Canada Remix hin oder her. Jetzt ist MBM wieder da und die Langeweile kehrt zurück. Zwischen unglaublich leeren Downbeattracks plaziert Dangers seine alten Fernsehsamples, spült ein paar blöde Sounds drüber, nimmt den Bass, den er auch schon auf den letzten beiden LPs verwendet hatte und fühlt sich hoffentlich nicht wohl in dieser Langeweile. Das ist was für us-amerikanische EBM-Fans. Wir bitte nicht.

thaddi

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