Nach seiner EP auf Filigran kommt Moony Me hier mit zwei weiteren perfekt austarierten Killertracks voller Melodien und Klarheit. “Bleu” setzt hoch an und schickt die trällernden Melodien weit hinauf, kontert mit einem hinterherflatternden Bass, und schon ist dieses Gefühl wieder da, das seine letzte EP auch ausgezeichnet hat, dieses glöckchenhaft klingelnd Überschwängliche, das diese sehr klaren, aber doch betörenden Tracks immer wieder herausragen lässt. Ein fast kindlich leichter Flow, dabei dennoch nie albern oder aus dem Ruder laufend, zieht sich durch die Musik von Moony Me, und selbst wenn er wie auf “Diffusing Memories” in die Tiefe der Orgeln und Pianos geht, ist es immer extrem upliftend und fast berstend gut gelaunt. Der Franceso-Bonora-Remix bringt etwas klassischeren Houseflow in den Track, aber wirkt damit – im Gegensatz zu den Originalen, die mich immer eher an Chicago erinnern, auch wenn der Sound das Gegenteil sein könnte – fast wie ein französischer Housetrack der schummrigst schönen Art.

bleed

Leave a Reply

Your email address will not be published.