Die zweite Salo ist noch resoluterer Klickersound mit ungewöhnlichsten Sounds als die erste. Jedes Element des Rhythmus (auf dem ersten Track) ist einfach ein platzender Killersound und darunter und drüber sehr viele Merkwürdigkeiten mehr, so dass selbst das, was man an dieser Platte als klassischen Kölner Minimalismus bezeichenen könnte, plötzlich zu etwas ganz anderem, vor allem aber Richtungsweisendem werden könnte, das einem endlich mal Wege aus dem Drummachine vs. Sound Paradigma zeigen kann, die trotzdem sehr clubkompatibel bleiben, vor allem aber bruchlos eine andere Ebene beschreiten. Aber auch die anderen Tracks sind verschrobenster Minimalismus mit einem irren Killerinstinkt für Funk. #1.2 z.B. macht genau das was man heute von (wenn es ihn denn noch geben würde) Mike Ink erwarten würde, #3 ist ein stranger Soundtrack aus den Gullis dieser Erde, und #2 eine lustige Dancefloorpolka. Kool.

bleed

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