In einer Zeit voller unnötiger Revivals, die nicht der Inspiration sondern dem Marketing entspringen, ist Mulatu Astatke ein wahrer Segen. Nachdem sein aktuelles Album mit den Heliocentrics sich als eine der Perlen des Jahres manifestierte, dürstet eine neue Generation von Anhängern nach mehr. Diese Werksschau konzentriert sich auf die Phase, in der Mulatu sein eigenes Genre, den Ethio Jazz erschuf. Das klingt auch heute noch so eigen und charmant, dass man sich wünscht, Jim Jarmusch würde jede Woche einen Film mit diesem Soundtrack machen. Nerds finden haufenweise Samples und Gesampeltes und bekommen obendrein noch Linernotes von Soundways-Retro-Digger-König Miles Cleret. Gehört im Grunde in jede Sammlung.
m.path.iq

http://www.strut-records.com/

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