Ambarchi dürften einige von Ritornel, Plate Lunch, Touch oder Kollaborationen mit Teilen der Mego Posse kennen, was auch die Richtung dieser drei Tracks auch schon mal grob skizzieren dürfte. Eher derb minimal in Sinusfeedbacks herumgeisternd wirkt “Procession” auf die Dauer etwas träge, das klingelndere “Surfacing” ist konzentriert progressiver (im Sinn von fortschreitend). Sicherlich sind die beiden nicht auf Spannung aus, auf Erzählweise oder Musik als Drama. Eher schon auf die abstrakt konkrete Vision eines Geräuschs für sich, als Skulptur, um die man herumgehen würde, wenn man nur könnte. Mehr Raum im Raum als Musik im Raum, die sonische Perspektive wirkt eher wie Zufall. Schweres Geschütz für die zarten Lifestyleverwöhnten Gemüter bei de-bug, leider stellenweise etwas zu Differentgoalastig.

staubgold
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bleed

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