Entrückt. Neben den gerufenen Geistern, die derzeit überall aus den Lautsprechern kriechen, sind die vollkommen unzuordenbar Wesen so faszinierend. Planningtorock ist so eine Figur. Ständig versuchen wir, zuzuordnen, es funktioniert nicht mehr so richtig. Und in diesem entspannten Raum der neuen Freiheit spielt sich dann die ebenso merwürdige Musik von Janine (im Grunde ist das hier schon ein Alleingang) ab, braucht man die Rahmen gar nicht mehr. Sogar das Saxophon erklingt, ohne doofe Trash-Referenzen aufzumachen. Nein, Planningtorock ist orchestraler Pop in der hypermodernen Variante, Kate Bush, Tori Amos und Soap&Skin durch den transkulturellen Fleischwolf gedreht, im Willen, diesen Begriff abzuschaffen. Wird schwer, aber Planningtorock sind ein betörender Versuch (also Respekt und Aufmerksamkeit, nicht etwa “er/sie/es hat sich bemüht”-mäßig).
http://www.dfarecords.com
cj

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