Herrlich, schräg, um die Ecke und doch zappelig-ohrwürmig. Das muss man erst mal schaffen.Tobin Prinz und Suzi Horn sind zwar schon wieder so ein (britisches) Duo mit Indie-Rock-Geschmack, aber entgegen der Blood Red Shoes, Kills, White Stripes etc. sind sie näher an einer speziellen Tradition des Undergrounds, mehr Mark E. Smith als Jon Spencer oder auch Morrissey. Sperrige Eingängigkeit, klirrende Kälte warm eingepackt, sozusagen das sympathische Schaf im Wolfspelz. Denn Prinzhorn Dance School ist tatsächlich eine Schiule, die einen lehrt, viele schrabbeligere Bands aus USA/Britannien nochmal genauer anzuhören und noch nicht dem Museum zu überlassen. Prinzhorn tragen da etwas Wichtiges weiter, aktualisieren es und machen genau deswegen irre ernsthaften Spaß.
http://www.dfarecords.com
cj

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