Dan. Dan Curtin. Die erste Dan Curtin EP auf Metamorphic war, glaubt es oder nicht, ein Renner auf dem 1210er von Thomas Heckmann. Warum? Weil sie so unerhört kosmisch psychedelisch war. Es gäbe keinen Morgan Geist ohne Dan Curtin und einiges andere auch nur bedingt. Gäbe es Nujazz ohne Dan Curtin? Wir würden das bezweifeln, auch wenn das verschlungene Wege sind. Und mit dem, wofür das neue Album von Purveyors Of Fine Funk steht, wenig zu tun hat. Dan ist über die Jahre immer mehr in ein eigenes Universum von House gedriftet, dass auf diesem Projekt immer am meisten zur Sprache kam. Eins, in dem die ansonsten gepflegte Harmoniewelt Brüche bekommt, die darüberhinausweisen, weniger in einem Sinn der Weiterentwicklung als vielmehr in sich selbst, in einer historischen Diskontinuität sozusagen. Ach ja. Und das klingt smooth, verwirrend, schattiert, parfümiert, so dicht, als könnte man es atmen, und beschwört natürlich sovieles, dass man es eher hören sollte, immer wieder und mit einem Ohr für die kleinsten Unwahrscheinlichkeiten. Am besten zu später Stunde in einem Houseclub, in dem die Welt noch ganz neu ist, weil man alles hinter sich gelassen hat.

bleed

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