Dunkle Oldschool-Grooves und hämmernde Pianos hätte ich von Raudive erst mal nicht erwartet. Aber genau so rockt “Seven” selbst in der “Light”-Version und holt dabei noch klassische Souldivenfragmente dazu, als hätte er nie einen anderen Sound gemacht. Gewaltig und böse zugleich, aber dennoch mit einem gewissen ravig überdrehten Unterton aus schmutzigem Funk. Und auch andere Überraschungen bringt die EP, z.B. den Downtempostepper “Widescreen”, oder den Funkhousetrack “King And Queen” mit leichten Acidanleihen. Raudive scheint sich neu definieren zu wollen und sich noch nicht ganz sicher zu sein wohin es gehen soll, die Aussichten sind aber gut.

bleed

Leave a Reply

Your email address will not be published.