Was für ein überdrehtes Ding. Der Sound von “Ruins” ist ultramächtig und hat dieses merkwürdige Pathos irgendwo zwischen frühem Chicagobrechhammer, No Wave und einer klinisch monströsen Soundästhetik, die selbst auf Minus nicht falsch wirken würde. Das muss man erst Mal so zusammenkonstruieren können. Die Gitarren helfen da sicherlich. Und wenn die Stimme nicht wäre, dann wüsste ich gar nicht, wohin mit dem Track. So aber tu ich mal so, als wäre das die einzig vorstellbar gerechte Wiederauferstehung von Gang Of Four. Und die Rückseite ist genau so phantastisch, wenn auch in den Grooves eher an frühe Holger-Hiller-Experimente erinnernd. Ja, da ist eine Trompete dabei. Raudive ist definitiv auf einem ganz eigenen Trip.
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bleed

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