Das neue Album von Ricardo Villalobos erstreckt sich über 5 12″s. Was anderes war nicht zu erwarten. Und die Tracks sind magisch durch und durch. Endlose Exkursionen in die Tiefe der eigenwilligen Grooves und Sounds von Villalobos natürlich, Jams, vertrackt, verspielt, monströs in ihrer Eleganz und dabei doch mehr und mehr auf der Basis von warmen Harmonien im Hintergrund, die dem Album oft den überraschenden Effekt eines Detroitopus aus einer anderen Welt vermitteln. Eine Platte, mit der man sich ewig beschäftigen können wird und in der man versinken kann, bis einem keine Welt mehr mehr sagt, als die von Ricardo. Sollte jemand mal auf der Suche danach sein, wie Hauntology eigentlich klingen könnte, das hier wäre ein gebührender Einstieg, denn danach flattert einem wirklich alles im Kopf sehr lose und ungreifbar herum.

bleed

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