Dieser “King of Hearts” könnte eine Spielkarte sein, aber genauso gut auch ein Herzensbrecher. Oder am besten gleich der Herrscher von Wonderland, der Alice irgendwann den Prozess macht. Vermutlich haben Hans-Joachim Roedelius und Christopher Chaplin, der jüngste Sohn Charlie Chaplins, bei dem Titel ihres gemeinsamen Albums an letztere Möglichkeit gedacht. Roedelius’ Klavierklänge und Orchestersamples wurden von Chaplin aufgenommen und später neu zusammengebastelt zu dadaistischen Kammermusik-Parodien, die in ihrer eigenen Welt zuhause sind. Träumen und Lachen liegen hier sehr nah beieinander. Mit “aussi bien” gibt es dann noch ein kleines Roedelius-Selbstzitat in Erinnerung an “By This River”, das gemeinsam mit Moebius und Eno entstand. Lewis Carroll hätte sich gefreut.
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tcb

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