Der Titel der Kölner Elektronik CD ist treffend. Bei allen Stücken handelt es sich um Sequenzen, die an- und abschwellen. Die bloße Sequenz steht im Mittelpunkt, befreit von Beats und jeglicher Form von populärem Musikgut. Die Frequenzen und ihre Dichte sind irgendwie bekannt, will sagen, daß es bevorzugte Frequenzbereiche gibt, die eine Ästhetik und ein Wohlbefinden schaffen, worauf sich Hörer hierzulande einigen können und wohl auch die Schaffenden selber. Geprägt wird ein solches Verständnis – wie ich meine – schon beim Hören einer Auslaufrille. Also Sounds, die nach unserer Einschätzung elektronisch klingen, nicht aber selbstverständlich elektronische Musik darstellen müssen. Bands wie Pan Sonic haben nachgeholfen, daraus eine Musikform zu entwickeln, nicht viel mehr. Das Verständnis war schon immer da für solche Klänge.

rrr

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