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Der Eröffnungstitel “Koko’s Song” ist gleich mein Liebling. Hypnotisierende Gitarrenfeedbacks über einem dichten House-Groove samt Congabreak mit viel Nachhall, der den Sog an die folgenden Tracks weitergibt. Dubbige Schieber, gerade Sonnenstrandimpressionen, aus Filtertiefen tönende Vocal-Fetzen, immer wieder Gitarren aus dem Off und keine Angst vor Melodiespitzen wie beim Hymnenhaften “Hurt People Hurt People”, dem von “Pulse” gehörig die Tiefbass-Leviten gelesen werden. Dieses melancholische Album ist keine neuerliche Erfindung der Welt, kann dennoch weder dem üblichen Retro-Kanon, noch unbedingten House-Sparten zugeordnet werden und gefällt mir bei jedem Durchhören mehr.
niels
http://www.somarecords.com/

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