33 Alben zählt Turner mittlerweile in seiner Diskografie, die kann man nicht alle auf dem Zettel haben. Turner ist für mich auf immer und ewig mit den Soundtracks für Derek Jarman verknüpft, die beeindrucken in ihrer Stille immer noch mehr als der lauteste Schrei vom höchsten Turm. Das muss man wissen, um sich von der Zusammenarbeit mit dem Norweger Jörgensen nicht die Laune verderben zu lassen. Wobei: Zusammenarbeit ist ein großes Wort. Turner konnte sich im Soundpool von Jörgensen frei bedienen, getroffen haben sich die beiden nie, während das Album entstand. Vielleicht hätte das geholfen, denn “Soundscapes” ist über weite Strecken leider nur angeberische Kakophonie mit durchschaubarer Darkness, blassen Techno-Derivaten und unwichtigen Ambient-Plinkereien. Das funktioniert weder als Mischung noch in den Einzelteilen.
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thaddi

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