Wunderschön. Wie nur allerdings all die Klischees wegdrücken, die sich sofort aufdrängen? Also, sieht man eine solche Rezension mal als den unmöglichen Versuch, popmusikalischen Genuss auf der emotionalen Ebene in Worte zu fassen, dann lassen sich ja all die oftmals hilflosen Schubladen und Bilder doch auch verstehen. Musikanalyse würde bei Sóley genau so wenig helfen. Nichts, genauer gesagt. Also schwärmen wir: OK, Tischtennis-Galopp-Beats hatten wir nun schon öfter. Aber was nicht? Frau Sóley Stefánsdóttir, sonst bei Seabear, macht den eh schon herbstlichen Sommer zum Winter. Sie leidet, reißt gleich massenweise Wunden mit auf, Menschen in den Abgrund, tröstet aber doch auch sogleich. Geister, Killer, welke Blätter und lauter negative Dinge können helfen. Luzide Zurückhaltung.
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cj

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