Spinform ist ja der unglaubliche Erik Möller, aka I, akai Unai, der mit diesem Projekt hier eher die ruhige Seite seiner multiplen Persönlichkeit unter die Lupe nimmt und mit ein paar wundervollen Tracks für kurze Zeit die Sonne über meinem Fenster festhält. Dabei ist das alles zunächst gar nicht so klar, sondern klingt eher so wie ein ganz arg unordentliches Zimmer, in dem aber ein ganzer Trupp kleiner Helferlein schon dabei ist, klar Schiff zu machen. Aber Herr Möller beherrscht das aus dem FF und so wird aus dieser EP ein wundervolles Monster, spätestens mit dem Pianotrack am Ende der A-Seite ist man Spinform verfallen. Hier verschwinden die klackernden Beats, dafür wird der Mini-Spielmannszug ausgepackt. Die B-Seite wird dann noch akustischer, protzt mit echtem Schlagzeug, hihi, und ist ein Hit. Aber sowas von. Unfassbar schwelgerisch. Und so bleibt es. Erik, bitte spiel immer einfach nur Piano. Und ein bisschen Schlagzeug. “Fallstjemor” ist einer der tollsten Tracks des Jahres, mir läuft es schon eiskalt den Rücken runter und suche das Taschentuch, so weich und warm brennt sich die Melodie ins Ohr. Das darf nie aufhören. Ein Christoffer Brus Remix rundet die EP ab. Bei Hobby Industries kann man eh nie was falsch machen.
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thaddi

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