Das ist die ganz große Geste. Sub Made blättert mit jedem seiner neuen Tracks ein Kapitel elektronischer Musik auf, die wir bald, ganz bald als in Marmor gemeißelte Beweise unserer Exitenz in Museen bewundern werden. “City Cuts” führt das nie enden werdene “Radiance”-Erbe weiter, weich und sanft, gleichzeitig um ein vielfaches moderner. “Rotation” ist der definitve Dubtechno-Entwurf, lässt die gefühlten 354.657 Releases aus 2010 erblasst in der Ecke rumstehen. “Illusiion” zieht das Tempo an, behält aber den Duktus des Dub bei, als moralische Instanz eines besseren Morgens und gleichzeitig als Ruhepol dieser viel zu schnell blitzenden Welt. “Hyperboloid” nimmt die Rotation wieder auf, vergräbt sich tief und immer tiefer in einen funkelnden Morast der Deepness. Und “To Be Different” ist nur noch der Blick zurück. Remixe von Rainer Liest und Norman machen diese EP nicht nur wegen der Gesamtlänge von 45 Minuten zu einem Album-Bollwerk.
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thaddi

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