Kein philosophischer Dreisatz, einfach die Tracktitel benamen den neuen Release von Synkro, der sich im Styrax/MOM-Universum sichtlich wohl zu fühlen scheint. Schon die zweite EP innerhalb von acht Wochen Synkro … das ist so etwas wie die Neoklassik im Dubstep. Natürlich kann man jetzt rufen: “This is wrong on so many levels”, aber es stimmt eben doch. Das endlose Fließen, das sanfte Klackern der Beats, die sich gerade noch an ihre Garage-Vergangenheit erinnern können, die Vocal-Reminszenzen des smoothen Drum and Bass, all das kulminiert in “Presence” zu einer Hymne, mit denen früher sonnendurchflutete Jungle-Sets begonnen wurden. Ganz einfach und nachvollziehbar produziert, reduziert auf die wichtigsten Stichworte. “Questions” überrollt uns als orchestraler Ambient-Schlag, der die Klassik auf ganz unerwartete Art und Weise neu referenziert. Und “Memory” schließlich ist in seiner Elektronika-verliebten Breakbeat-Weichzeichnerei eigentlich prädestiniert für eine 7″ auf Bad Jazz, anno 1999. Balsam für geschundene Seelen.
http://www.styraxrecords.tumblr.com
thaddi

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