Einer der vielen Mythen berichtet, kaum kam der erste digitale Sampler E-Mu-I auf den Markt, stand Exempar #0005 1982 bereits im Studio in Sam Mateo. Und die Treppe, die zum Studio führte, überhaupt alles konnte nun ausgiebig abmikrophoniert, zerschnipselt und live montiert werden. Sechs Tage dauerte der Spaß, sich mit diesem neuen Medium vertraut zu machen, und heraus kam das Material für eine erste Test-Performance irgendwo im Süden Californiens im April 1982: Die Mole Show und das Konzept für die erste Tour war geboren. 1983 beglückten die „Residents“ – Dank an Chris Cutler und die WB – dann Europa, Holland, Zürich et al. at the outskirts of town. Es macht hier überhaupt gar keinen Sinn, einzelne Tracks dieses alten und immer wieder erfrischenden hide-and-seek-seeing-and-not-seeing-(the-Residents-)Spiels von 1972 bis 2002 zu listen, das ganze 3 CDs belegt plus einen optischen und notwendigerweise kursorischen Überblick auf DVD.Na gut, einen vielleicht: Den formidabel neongetauchten „Buckaroo Blues“-Beat (CUBE E). Die Phil Morris-VIVA-Performance „Disfigured Night“ von der PopKomm 1997 in Köln kam ja schon letztes Jahr raus, den Platz konnte man sich also sparen. Und er ist immer noch zu knapp. Offensichtlich viel zu knapp für ein paar optische Häppchen wie Berkeley 1976, was man ja nur als single frame auf der Rückseite von fingerprince kennt, oder noch viel früheres bis vor Santa Dog. Dafür: One Night Stands (Disc 4) mit dem harshen „Forty Four“ zu Halloween, dazu passend „Satisfaction“ (1976), embedded zwischen „The Party“ (1972) und „Kanikazi Lady“ (1971-97). Da können wir überhaupt nicht meckern, und mit ein paar Blicken zurück auf Snakefingers virtuoses Gitarrenspiel von der 13th Anniversary Tour verlassen wir den Overview of Performance. Welch eine Frage? Wir geben da selbstverständlich volle Punktzahl.

xenya

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