“Gute Luft“ ist nicht nur das feine neue dritte Soloalbum von Thomas Fehlmann. Es war auch mal ein Song seiner formidablen Band Palais Schaumburg – auf der guten Seite der NDW. Danach kamen der Ocean Club, The Orb und eben Fehlmann solo. Aus hektisch-sperrigem Funk Wave wurde fließender Rausch-House. Im Grunde ist Fehlmann die deutlich pulsierende Seite des Pop Ambient, wie auch schon auf “Honigpumpe“ und davor “Visions of Blah“. Verschneit wogen diese Tracks unterm blauen Himmel. Tragen graue Mäntel in klarer Luft. Ausgewählt hat Fehlmann die neuen Schleicher aus der und für die Doku “24h Berlin”. Ohne esoterisch sein zu wollen: Alles hängt zusammen. Sagt Fehlmann. Und meint die Luft, die gute. Als verbindendes Prinzip der Hauptstadt. Das gilt ja auch für die Musik, seine, die ohne Luft nicht stattfindet. Bekanntlich. “Atone” verbindet klanglich Clubleben und Natur und vertont somit alles, eben “Alles Immer”. Hört doch mal “Wasser im Fluss“ oder “Schwerelos”. Raschel, Zisch, Bass Drum.
cj

kompakt

One Response

Leave a Reply

Your email address will not be published.