Es gibt Alben, die haben kein oben und unten. Toog streicht auf seiner neuen Platte sogar das links und rechts. Gut so, jegliche Orientierungspunkte würden bei derart vielschichtigem Songwriting auch nur stören. Denn nichts anderes perfektioniert Toog hier. Ohne unsere volle Aufmerksamkeit läuft allerdings gar nichts. Keine leichte Kost, doch egal wie krude und verkrustet hier teilweise operiert wird: Auf dem Grund der Tracks schimmert immer die reine Schönheit. Mehr noch: der Wunsch nach Unsterblichkeit und einem Platz bei den Ballerinas der … tja, genau das löst sich nie auf. Und eigentlich könnte man Toog auch einfach eine scheuern, ihn an den Pranger stellen, weil er sich so kategorisch weigert, sich endlich mal den Kopf zu massieren und seine musikalischen Gedanken zu ordnen. Da wird aber kein Schuh draus. Denn wenn Atom TM wirklich der Bob Dylan des digitalen Zeitalters ist, hätte Captain Kirk ja auch nie losfliegen müssen. Wir wissen alle, was das für Konsequenzen hätte haben können.
thaddi
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