Adam Port & Santé beginnen die EP mit “Solano”, einem für sie ungewöhnlich darken Track, in dem selbst das letzte Detail des Grooves noch irgendwie eigenwillig klingt und rufen mit den Vocals fast zum Kampf auf. “1st Thing” von Mathias Schaffhäuser im eigenen Remix ist eine Orgie an verwehtem Synthsound, die klingt, als hätte er extra ein paar Orchestergräben in der Elektronik verlegt, “Totally Wet” von Mutant Clan im Port-&-Santé-Remix grummelt mit verwaschenen Stimmen und einem Groove, der fast durchgängig klingt, als wären alle Besen zerbrochen, und am Ende kommt mit “Man From Ternopil” von Phattivan noch ein eigentümlich 60s-gelagerter Technotrack, der sich etwas zuviel vorgenommen hat. Dennoch eine sehr lässige, wenn auch zu Recht darke EP.

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