Die Elektronik-Rückschau von Soul Jazz geht in die Verlängerung. Und wie bei der ersten Ausgabe werden bekanntere Vertreter des Krautrock (Can, Popol Vuh, Amon Düül II) zusammen mit unbekannteren deutschen Elektronikern im engeren Sinne präsentiert, die zum Teil eine deutlich andere Ästhetik vertreten. So sind neben Michael Hoenigs Tangerine-Dream-Arpeggien und Harald Großkopfs reduziertem Synthie-Pop auch die schrofferen Frequenzen eines Pyrolator zu hören. Um das Bild abzurunden, gibt sich Achim Reichel als minimalistischer Instrumentalrocker die Ehre, und mit Sergius Golowin hat man einen der großen Helden Julian Copes ausgegraben – was aus heutiger Sicht eher wie eine pastorale Kuriosität mit Schweizer Akzent anmuten mag. Fausts “Krautrock” bietet zum Abschluss dann noch einen echten Hit.
http://www.souljazzrecords.co.uk
tcb

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