Sucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk? Diese Drei-CD-Box, die als Extension des Frankfurter “Nippon Connection Filmfestivals” fungiert, ist so schmuck und luxuriös aufgemacht, die passt viel besser unter den Gabentisch, als dass sie im CD-Regal versteckt werden sollte. Zur traditionellen japanischen Musik der ersten CD kann man rhythmisch das in den Digipack-Wälzer integrierte Daumenkino mit Samurai-Kämpfern schnalzen lassen. Auf den CDs Club- und Loungemusik werden die beiden japanischen Stücke von aktuellen Eletronikproduzenten wie Move D, Beanfield, Fabrice Lig oder 2 Banks Of 4 remixt. Das Traditionelle bleibt durchaus erhalten, es ziehen sich Zupfinstrumente, Flöten und altertümlicher Gesang durch fast alle Tracks, das muss man also schon mögen. Es wirkt aber nie wie aufgesetzter Exotismus. Am besten gefallen mir Slope, die sich absolut schön an Metro Area orientieren, mit Stringarrangements, die auch von Kelley Polar persönlich anerkennende Zustimmung einfordern müssten, und Titonton Duvanté, der mit verschobenem Funk sein Teehaus in Detroit einrichtet. In Japan werden diese Remixe als Filmmusik für Kurzfilme weiterverwendet. Es ist also ein vitales Geben und Nehmen, in das ihr euch mit diesem Premium-Release einklinken könnt.

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finn

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