Nach dem unglaublichen Embassadors-Album neulich nun also das Jubiläum. Oh je, zehn Jahre sind Nonplace schon around und testen very sophisticated die Überschneidungen von Electronica, Jazz, Dub, Reggae und Downbeat aus. Acts wie Flanger, Root70, Friedman haben so sorgfältig und in aller Ruhe eine schlaue Variante von Weltmusik geschaffen und an der Umdeutung dieses einst negativen Begriffs gearbeitet. Welt heißt hier Ortlosigkeit. Die Dinger flirren und schweben zwischen den Kontinenten und haben sich längst verselbständigt. AtomTM, Jaki Liebezeit und immer wieder natürlich Burnt Friedman haben ihren Weg gefunden. Die 15 Tracks sind bisher unveröffentlichte Instrumentals bzw. Versionen und werden von einem gewohnt stilsicheren Ernestus-Mix der Embassadors gekrönt (“Makena“). Sehr lässige Funkiness im Anzug. Gut, in kriseligen unsicheren Zeiten, eine Musikheimat wie “Nonplace“ zu haben.
cj

nonplace

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